Veranstaltungstipps
Meldungsübersicht
Bild:Midsommernachtsschwimmen im Hallenwellenbad
23.06.2017 - 
In der Nacht vom 24. auf den 25. Juni findet im Hallenwellenbad das diesjährige Midsommernachtsschwimmen statt. Von Samstag morgen um 9 Uhr bis Sonntag Abend um 19 Uhr ist das Hallenwellen- und Freibad durchgehend geöffnet.
 
Bild:Zweiter Bauabschnitt: Kreuzung Bahnhofstraße/Kolpingstraße wird voll gesperrt
22.06.2017 - 
Die Stadt Vechta baut die Bahnhofstraße aus. Für notwendige Kanalbauarbeiten ist die Kreuzung Bahnhofstraße/Kolpingstraße vom 22. Juni bis voraussichtlich 22. Juli voll gesperrt. Die Umleitung führt vom Schauburg Cineworld über die Straße Neuer Markt bis zur Franz-Vorwerk-Straße. Anlieger gelangen bis zum Beginn der Baustelle.  

Der Kreuzungsbereich der Kolpingstraße gehört zum zweiten Bauabschnitt. Im Zuge des Ausbaus der Bahnhofstraße, die aufgrund mangelnder Substanz ohnehin erneuert werden muss, werden Schutzstreifen, farblich gestaltete Aufstellflächen für Radfahrer und Markierungen auf der Fahrbahn geschaffen. Die Stadt verspricht sich davon mehr Sicherheit an den Kreuzungen der Bahnhofstraße mit der Kolpingstraße und der Großen Straße (bei der Propsteikirche). Im Anschluss an die Kanalarbeiten entstehen neue Gehwege, Längs-Parkflächen und asphaltierte Fahrbahnen mit Fahrradschutzstreifen.

In einem dritten Abschnitt wird die Bahnhofstraße von der Kreuzung Kolpingstraße bis zur Kreuzung An der Gräfte/Franz-Vorwerk-Straße ausgebaut. Mit dem Ausbau der Bahnhofstraße setzt die Stadt das Radverkehrskonzept für Vechta weiter um. Dieses beinhaltet einen Ausbauplan für Straßen und Knotenpunkte mit dem Zweck, die Verkehrsführung zu optimieren und die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen.

Im ersten Bauabschnitt waren zunächst Kanäle für Regenwasser und die Hausanschlüsse sowie ein Teilstück der Schmutzwasserleitung erneuert worden.
 
Bild:Thomas de Maiziére ist Festredner beim Stoppelmarkt
20.06.2017 - 
Der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, ist der diesjährige Festredner beim traditionellen Montagsempfang der Stadt Vechta am 14.08.2017 auf dem 719. Vechtaer Stoppelmarkt. Die offizielle Einladung dazu wurde ihm jetzt durch Vechtas Bürgermeister Helmut Gels im Beisein des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (Festredner auf dem Stoppelmarkt 2015), den Traditionsfiguren des Marktes Jan und Libett, sowie den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Marktwesen der Stadt Vechta überreicht. De Maizière dankte Gels und sagte, es sei ihm eine große Ehre, die diesjährige Festrede halten zu dürfen. Zwar habe er den Stoppelmarkt in Vechta bisher noch nicht persönlich kennenlernen dürfen, er werde sich aber gerne bei seinem Vorredner Stephan Weil Tipps für seine Rede einholen. Zudem sei er über den Stoppelmarkt bestens informiert und habe nur Gutes über das größte Volksfest Nordwestdeutschlands gehört.

Seit dem 17. Dezember 2013 bekleidet Dr. Thomas de Maizière das Amt des Bundesministers des Innern. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach dem Abitur leistete er seinen Wehrdienst beim Panzergrenadierbataillon 142 in Koblenz ab und ist Oberleutnant der Reserve. Von 1974 bis 1979 studierte de Maizière Rechtswissenschaften und Geschichte in Münster und Freiburg. Nach seinem Referendarexamen folgte 1982 das Assessorexamen. 1986 promovierte er zum Dr. jur. an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 1983 war er Mitarbeiter der Regierenden Bürgermeister von Berlin, Richard von Weizsäcker und Eberhard Diepgen. Von 1985 bis 1989 leitete er das Grundsatzreferat der Senatskanzlei des Landes Berlin und war Pressesprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. 1990 war de Maizière am Aufbau des Amtes des Ministerpräsidenten der letzten DDR-Regierung mit beteiligt und war Mitglied der Verhandlungsdelegation für den Einigungsvertrag. Von 1990 bis 1994 hatte er das Amt des Staatssekretärs im Kultusministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern inne und war von 1994 bis 1998 Chef der Staatskanzlei in Mecklenburg-Vorpommern. 1999 wurde er Staatsminister und Chef der Sächsischen Staatskanzlei und von 2001 bis 2002 bekleidete er das Amt des Staatsministers der Finanzen in Sachsen. Es folgte in den Jahren 2002 bis 2004 das Amt des Staatsministers der Justiz und von 2004 bis 2005 das Amt des Staatsministers des Innern in Sachsen. Von 2004 bis November 2005 war er Mitglied im Sächsischen Landtag und von 2005 bis Oktober 2009 Bundesminister und Chef des Bundeskanzleramtes. Ebenfalls im Oktober 2009 wurde de Maizière als direkt gewählter Abgeordneter in den Deutschen Bundestag gewählt. Vom 28. Oktober 2009 bis 3. März 2011 war de Maizière Bundesminister des Innern und vom 03. März 2011 bis Dezember 2013 Bundesminister der Verteidigung. Am 17. Dezember 2013 wurde er erneut zum Bundesminister des Innern ernannt.

Fakten über den 719. Stoppelmarkt 2017

•    Am Donnerstag, 10. August 2017 beginnt  der 719. Vechtaer Stoppelmarkt um ca. 18.00 Uhr  
•    Zum größten Volksfest im Nordwesten werden wieder mehr als 800.000 Besucher erwartet
•    Er dauert bis einschließlich Dienstag, 15. August 2017
•    Auf dem 160.000 qm großen Marktgelände präsentieren über 500 Aussteller ihre Angebote.
•    Diese reichen von Speisen und Getränken über traditionelle Karussells bis hin zu Fahrgeschäften der neuesten Generation  
•    20.000 qm große Gewerbeausstellung
•    Mehr als 21 Großzeltbetriebe, Keine Sperrstunde!!!

Programm:

•    Auftakt ist der am Donnerstag um 16.30 Uhr in der Vechtaer Innenstadt beginnende Festumzug mit zahlreichen Festwagen, Fußgruppen und Musikkapellen.
•    Um ca. 20.00 Uhr wird Vechtas Bürgermeister Helmut Gels den traditionellen Fassbieranstich der Stadt Vechta vornehmen.
•    Weitere Höhepunkte des Stoppelmarktprogramms sind der am Montag, 14. August 2017 um 07.00 Uhr beginnende traditionelle Pferde- und Viehmarkt. An diesem Tag findet auch der traditionsreiche Montagsempfang der Stadt Vechta statt. Festredner ist in diesem Jahr der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière
•    Für Familien besonders interessant sind die freitägliche „Happy Hour“ von 14.00 bis 16.00 Uhr sowie der Familientag am Dienstag, 15. August 2017, an dem von 13 bis 18 Uhr ermäßigte Preise locken.
•    Den Abschluss des Stoppelmarktes stellt ein großes Brillant-Höhenfeuerwerk am Dienstag um 22.00 Uhr dar
•    Mehr Informationen über das Fest erhalten Sie im Internet unter www.stoppelmarkt.de.
 
Bild:36 Meter langes Stahlelement wird in der Nacht auf den 1. Juli in Brückenkonstruktion eingehängt
19.06.2017 - 
Die Brücke für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Radfahrer am Bahnhof nimmt Formen an. Zurzeit errichten Bauarbeiter östlich der Bahnstrecke einen 15 Meter hohen Betonpylon. Westlich der Bahngleise wird in Kürze ein dreiteiliger Stahlrahmen errichtet. Zwischen dem Betonpylon und dem Stahlrahmen wird in der Nacht vom 30. Juni (Freitag) auf den 1. Juli ein circa 36 Meter langes Brückenteil installiert. Die Firma Rohlfing produziert das Stahlelement zurzeit in einer Halle in Stemwede. Von dort wird es per Schwertransport nach Vechta zu seinem Bestimmungsort gefahren.

Die Bahnstrecke ist in Richtung Osnabrück in dieser Zeit aufgrund von Gleisarbeiten ohnehin gesperrt. Vechta wird zwischen dem 21. Juni und 3. August zum Kopfbahnhof für Verbindungen in Richtung Bremen: in Richtung Osnabrück wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Daher haben die Brückenarbeiten in der Nacht zum 1. Juli keinen Einfluss auf die aktuellen Verbindungen der Nordwestbahn.

Innerhalb weniger Stunden wird dann das circa 36 Meter lange Brückenelement mit zwei Kränen eingehoben. Das Bauwerk wird nach der Fertigstellung Ende des Jahres insgesamt 306 Meter lang sein: eine 46 Meter lange Rampe entlang der neuen Stadthäuser, 185 Meter Stahlbrücke und eine 75 Meter lange Rampe am Zitadellenpark. Es verbindet dann die westlichen Wohngebiete und den Zitadellenpark mit der Innenstadt.

Die Rampen werden mit einem sanften Gefälle angelegt. Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Fahrradfahrer gelangen so problemlos über die Brücke zu den Geschäften und Institutionen in der Mitte Vechtas. Auf einer Breite von 3,50 Metern bis 4 Metern können sie sich gefahrlos begegnen. Für Fußgänger entstehen eine Treppenanlage und Aufzüge, unter anderem auch ein behindertengerechter Aufzug in der Mobilitätsstation, die derzeit geplant wird.

Das Gewicht der Brücke und die auf sie wirkenden Kräfte halten 125 Pfähle. In den Fundamenten und Stützwänden aus Stahlbeton werden insgesamt circa 570 Kubikmeter Beton und 96 Tonnen Stahl verarbeitet. In der Brückenkonstruktion werden circa 325 Tonnen Stahl verbaut. Es handelt sich dabei um eine Schrägseilbrücke, die oberhalb der Bahnschienen verläuft und eine Einzelspannweite von maximal 36 Metern erreicht. 2500 Kubikmeter Boden müssen für den Bau bewegt werden.

Über aktuelle Entwicklungen des Wohn- und Verkehrsprojekt „Neue Mobilität am Park“ informiert die Stadt unter www.vechta.de/mobilitaet. Auch in den Schaukästen an der Ecke Neuer Markt/An der Gräfte können während der gesamten Bauzeit aktuelle Informationen zu dem Verkehrs- und Wohnprojekt eingesehen werden.
 
19.06.2017 - 
Nach einem Sturm war das Waldgebiet Immentun wegen herabfallender Baumkronen gesperrt. Nach Aufräumarbeiten durch den städtischen Bauhof ist das Gebiet wieder sicher.
 
Bild:Achtung: Lebensgefahr im Immentun - bitte nicht betreten
16.06.2017 - 
Auf Grund von Sturmschäden herrscht Lebensgefahr im Waldgebiet Immentun. Wegen herabfallender Baumkronen warnt die Stadt ausdrücklich davor, das Gebiet zu betreten. Der Wald wird für Aufräumarbeiten vorübergehend gesperrt.
 
Bild:Jugendliche beteiligen sich an Integrationswoche im Haus der Jugend
16.06.2017 - 
18 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren beteiligten sich an der Integrationswoche im Haus der Jugend in Vechta. Bei der kreisweiten Projektwoche lernten junge Migranten eine Woche lang die deutsche Kultur, die gesellschaftlichen Regeln und die Sprache kennen. Organisiert hatten die Integrationswoche das Jugendamt der Kreisverwaltung und die kommunalen Stadtjugendpfleger.

Auf dem Programm standen gemeinsame Aktionen und Workshops. Bei einem Ausflug ins Museumsdorf Cloppenburg und einer Abendveranstaltung im Gulfhaus Vechta lernten sich die Teilnehmer näher kennen.
In Workshops erarbeiteten sie die Unterschiede zwischen den Kulturen ihrer Herkunftsländer, die gesellschaftliche Bedeutung und persönliche Zukunftsperspektiven.

Bei einer Filmaktion interviewten die Jugendlichen in Gruppen Institutionen, Behörden und Freizeiteinrichtungen nach ihren Rechten und Pflichten.  „Ziel war es unter anderem, dass auch die gesellschaftlichen Werte und Normen sowie die deutsche Kultur etwas verständlicher gemacht werden“, so Tobias Hartmann. „Dabei waren uns praktische Gruppenübungen sehr wichtig.“

Unterstützt wurde der Sozialpädagoge durch Benedikt Feldhaus von Vechtas Sonderzug e.V., der den Teilnehmern das Thema Religion und Glaube näher gebracht hat, sowie durch die Kooperation mit „Partnerschaft für Demokratie“ Vechta.

„Die Rückmeldung seitens der Jugendlichen war durchweg positiv. Besonders schön ist es, wenn man nach einer Woche von den Teilnehmern die Rückmeldung bekommt, dass sie einiges gelernt haben und sich dafür bedanken  “, so Hartmann.


 
Bild:Neues Bürgerbüro: Stadt Vechta modernisiert jetzt auch den Zahlungsverkehr
16.06.2017 - 
Mit dem neuen Bürgerbüro und dem erweiterten digitalen Serviceangebot hat die Stadt Vechta seit dem Start Anfang April bereits positive Erfahrungen gemacht. Besonders gut kommt bei den Bürgerinnen und Bürgern die Vergabe von konkreten Terminen an, die beispielsweise online, aber auch am Terminal im Rathaus vereinbart werden können. So können die Besucher ihre Standes- und Meldeamts-Angelegenheiten schneller erledigen. Ab Montag (19. Juni) kommt eine weitere Neuerung hinzu: Dienstleistungen, z.B. aus dem Standes-, Melde- und Gewerbeamtsbereich oder Kartenverkäufe für Kulturveranstaltungen können künftig schnell und einfach an dem neuen Kassenautomaten im Empfangsbereich des Rathauses bezahlt werden. Die Bezahlung ist weiterhin mit Bargeld oder bargeldlos mittels EC-Karte am Kassenautomaten möglich.
 
Zukünftig erhält jeder Bürger/jede Bürgerin vom jeweiligen Sachbearbeiter eine Kassenkarte, auf welcher der zu zahlende Betrag gespeichert wird. Die Karte gibt der Besucher/die Besucherin in den Automaten ein und zahlt den Betrag mit Bargeld oder mit der EC-Karte.
 
Auf diese Weise können Bürgerinnen und Bürger verschiedene Dienstleistungen schnell und einfach abwickeln, zum Beispiel Karten für Kultur-Highlights kaufen, den Personalausweis verlängern oder einen Reisepass ausstellen lassen.
 
Die Zahlung am Kassenautomaten ist über die Menüführung auf einem Touchscreen einfach zu handhaben. Der Automat ist barrierefrei erreichbar. Die Abläufe werden durch die Neuerung weiter optimiert, und der Zahlungsverkehr im Rathaus insgesamt sicherer gemacht.
 
Bild:Mitgliederversammlung der Tourist-Information Nordkreis Vechta e.V. – Gästeführer für 10- jährige Tätigkeit geehrt
15.06.2017 - 
Ca. 35 Mitglieder des Vereins Tourist-Information Nordkreis Vechta fanden sich kürzlich zur alljährlichen Mitgliederversammlung im Haus im Moor (NIZ) in Goldenstedt ein. Vorab hatten die Mitglieder die Möglichkeit an einer Führung durch den Moortunnel mit Gästeführerin Gesa Wendt teilzunehmen.
 
Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 1. Vorsitzenden Gerd Meyer, der einen kurzen Rückblick in die Arbeit des vergangenen Jahres gab. Geschäftsführerin Katharina Bornhorn führte mit einem Bericht über zukünftige Maßnahmen und wichtige Zahlen aus der Wertschöpfungsanalyse, die kürzlich von der Beratungsfirma Project M erstellt wurde, fort. So kann sich die Übernachtungsanzahl mit 219.239 in 2016 sehen lassen. „Dieses Ergebnis zeigt, dass wir gut aufgestellt und auf dem richtigen Weg sind“, so Meyer. Des Weiteren steht ein Umzug der Tourist-Info zum Bahnhof in Vechta an. Durch den neuen Standort soll der Ausbau des Serviceangebots und eine bessere Erreichbarkeit erzielt werden. Zum Abschluss der Versammlung wurden einige Gästeführerinnen und Gästeführer für ihre 10-jährige Tätigkeit bei der Tourist-Information geehrt. Zu den Geehrten zählen Heike Frilling (Lohne), Ulrich Wohlfahrt (Vechta), Werner Kevenhörster (Vechta), Katrin Arck-Menke (Vechta), Elisabeth Tappehorn (Vechta) sowie Ulrike bei der Hake-Tönjes (Visbek). Außerdem wurde Elisabeth Middendorf (Dinklage) verabschiedet. Bornhorn berichtete, dass die Zahl der geführten Gäste jährlich steigt, weswegen die TI Nordkreis Vechta stets Ideen zu neuen Führungen aufnimmt, um das Angebot zu erweitern.
 
Der Verein Tourist-Information Nordkreis Vechta e.V. besteht seit 2000 und setzt sich für die Tourismusförderung ein. Finanziert wird der Verein von den Kommunen Bakum, Dinklage, Goldenstedt, Lohne, Vechta und Visbek, durch einen Zuschuss vom Landkreis Vechta sowie den derzeit 113 Mitgliedern. Mitglied werden können alle Leistungsträger aus dem Tourismus wie z.B. Hoteliers, Vermieter von Ferienwohnungen, Gästeführer – aber auch Privatpersonen und Einzelhandelsgeschäfte.

Weitere Informationen zum Verein gibt es auch online unter www.nordkreis-vechta.de oder bei Facebook www.facebook.com/Nordkreis.Vechta
 
Bild:Hochwasserschutzprojekt: Vechtaer Marsch wird diese Woche wieder freigegeben
13.06.2017 - 
Die Stadt Vechta schließt Ende dieser Woche den ersten Teil der Bauarbeiten zum Hochwasserschutzprojekt ab. Die Straße Vechtaer Marsch, die zurzeit gesperrt ist, wird wieder freigegeben, nachdem dort die Fahrbahn asphaltiert worden ist. Auch im Baustellenbereich der Theodor-Heuss-Straße stellt die Baufirma die Asphaltdecke wieder her. Ab Anfang Juli legen Mitarbeiter der Stadt auch den dortigen Spielplatz neu an und stellen die Spielgeräte auf.
 
In den vergangenen Wochen mussten beide Straßen nacheinander wegen der Kanalbauarbeiten für das zukunftsweisende Hochwasserschutzprojekt gesperrt werden. Unterhalb der Straßen wurden große Betonrahmen-Elemente verlegt. Diese sind Teil eines neuen Kanal- und Grabensystems, mit dem der Zitadellengraben an den Vechtaer Marschgraben angeschlossen wird. Das Bauprojekt ist nicht ganz abgeschlossen. Es wird nach dem 1. August ein vorhandener Zwischengraben aufgeweitet und vertieft, was aufgrund von Brut- und Setzzeiten heimischer Vogelarten aus ökologischen Gründen nicht vorher möglich ist.
 
Im Hochwasserfall kann der Wasserspiegel in der Zitadelle dank dieser Maßnahme bald deutlich abgesenkt werden. Das Wasser aus den in den Zitadellengraben einmündenden Regenwasserkanälen kann dadurch frei durch das neue Grabensystem auslaufen. Im Bereich des Vechtaer Marschgrabens werden zusätzlich 100.000 Kubikmeter Stauraum generiert, wodurch auch der Unterlauf des Moorbaches entlastet wird. So wird die Überflutungsgefahr für die Innenstadt insgesamt, speziell aber für die Bereiche westlich der Kolpingstraße und südlich der Falkenrotter Straße erheblich entschärft.
 
Info: Die Kosten für den Bau des neuen Grabensystems liegen bei rund 1,1 Millionen Euro. Das NLWKN mit Sitz in Oldenburg hat das Projekt auf Antrag der Stadt Vechta in das Förderprogramm „Hochwasserschutz im Binnenland“ aufgenommen. Es übernimmt 70 Prozent der Kosten: 764.600 Euro. Der Bau des neuen Grabensystems und des Sperrwerks ist der erste Schritt eines Gesamtkonzeptes zum Hochwasserschutz. Berechnungen einer Ingenieurgesellschaft belegen, dass die Maßnahmen geeignet sind, die Innenstadt bei sehr starken Regenfällen wirkungsvoll vor Hochwasser zu schützen. Außerdem werden durch die Umsetzung des Konzepts die Gewässer aus ökologischer Sicht erheblich aufgewertet.
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